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Westernsattel für Traber – das musst du beachten [Werbung]

Hol das Lasso raus: Mit einem Westernsattel wird aus dem Traber ein standfester Quarter, der Duft der Prärie weht dir um die Nase und das nächste Abenteuer wartet um die Ecke…

Dieser Beitrag enthält Werbung der Firma JVG Saddle Innovations

Fast: Ein Westernsattel verspricht Individualität, Abenteuerlust und Esprit. Aber es ist nicht damit getan, den nächstbesten Westernsattel auf deinen Traber zu werfen. Ich gebe zu, die Verlockung ist groß – immerhin gibt es mitunter Westernsättel zu Dumpingpreisen von unter 200 Euro.

Natürlich kann ich nun sagen – selber Schuld, wer seinem Pferd (und seinem Hintern) so einen Sattel zumutet. In den seltensten Fällen passt nämlich so ein Westernsattel richtig auf das Pferd. Statt Schuldzuweisung kläre ich lieber auf und erzähle euch heute, worauf ihr bei einem Westernsattel schauen müsst.

Übrigens: Wusstet ihr, dass ich meine Traberstute eine Zeitlang western geritten bin? Das Pferd kam gut mit dem Westernsattel klar, ich fühle mich tatsächlich mehr im klassischen Bereich zuhause. Trotz allem: Unser Westernsattel wurde vom Profi angepasst, das Zubehör war hochwertig und ich musste meinen Vielseitigkeitssattel verkaufen, um mir einen guten Westernsattel leisten zu können. Gespart habe ich nicht an der Ausrüstung. Heute geht der Trend ja zum Zweit- oder Drittsattel, aber muss das denn sein? Oder geht das zu Lasten des Pferdes?

Welcher Westernsattel ist der richtige für einen Traber?

Ein Westernsattel muss passen. Eine generelle Empfehlung für eine Marke gibt es nicht. Ein Profi muss Pferd und Reiter ausmessen und danach entscheiden, welcher Sattel auf das Pferd kommt. Wichtige Kriterien sind beispielsweise, dass der Westernsattel dein Pferd nicht in der Bewegung einschränkt, die Auflagefläche nicht auf die Nieren drückt und nicht rutscht.

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Wie soll denn ein Westernsattel korrekt auf dem Pferderücken aufliegen?

Einige Anhaltspunkte für den korrekten Sitz kann ich euch hier aufzählen, eine professionelle Sattelmessung ersetzt das in keinster Weise:

Ein Westernsattel wird immer hinter der Schulter gesattelt, das heißt, der Sattel darf nicht auf die Schulter drücken. Ist der Sattel zu lang, satteln einige Reiter ihn weiter vorne – ein fataler Fehler, der auf lange Sicht den Bewegungsmechanismus beim Pferd beeinträchtigt: Es kommt zu Lahmheiten.Sind die Skirts zu weich, können sie das Reitergewicht nicht optimal abfangen, sind sie zu hart, sollten sie gepflegt werden.

Bei der Kammerweite achtet ihr darauf, dass ca. drei Finger zwischen Widerrist und Kammer Platz haben. Auch der Reitersitz spielt eine wesentliche Rolle: Wenn ihr gerade/ senkrecht auf dem Pferd zum Sitzen kommt und das Bein nicht verschieben müsst, ist das ein positiver Anhaltspunkt in Sachen Passform.

Durch falsch passende Westernsättel wurden bereits Pferde als unreitbar abgestempelt: Lasst euren Sattel unbedingt vom Profi mit Messsystem anpassen. Gerade bei Westernsätteln sieht man ohne Analyse nicht immer, ob sie wirklich korrekt passen!

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Mit dem Westernsattel reite ich nur ab und an im Gelände. Reicht da nicht ein günstiger Westernsattel für 300 Euro?

Gegenfrage: Du trägst die Schuhe ja nur gelegentlich zum Ausgehen. Du tanzt dann zwar die ganze Nacht, aber blutige Blasen und Fehlstellungen durch unpassendes Schuhwerk vergehen ja auch wieder. Pferde, denen Sättel nicht passen, lassen weder den Rücken los noch laufen sie entspannt. Für die gelegentlichen Ausritte tut es dann auch der (hoffentlich) passende Sattel – dafür braucht ihr keinen „extra“ Sattel, der nicht gut passt.

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Mein Pferd verändert sich in der Ausbildung, legt an Muskulatur zu. Muss ich jedes Mal einen neuen Westernsattel kaufen?

Nein, glücklicherweise musst du nicht bei jeder Veränderung einen neuen Westernsattel kaufen. Hersteller wie JVG Saddle Innovations (mehr dazu weiter unten im Text) bieten Westernsättel an, die durch einen innovativen Sattelbaum aus speziellem Kunststoff mit integriertem Kopfeisen ein Pferdeleben lang mitwachsen.

Mein Traber hat einen kurzen Rücken. Gibt es dafür überhaupt passende Westernsättel?

Ja, auch für Pferde mit relativ kurzem Rücken bieten verschiedene Hersteller passende Lösungen für Westernsättel mit kurzem Sattelbaum an. Natürlich muss man beim Anpassen das Gesamtbild sehen – wer eine große Sitzfläche braucht, für den könnte es dann doch eng werden.

Welche Unterlagen eignen sich für meinen Westernsattel und den sensiblen Rücken meines Trabers?

Schon bei der Anpassung muss der Sattelprofi beachten, dass ein Pad mit stoßdämpfenden Eigenschaften unter den Westernsattel gelegt wird. Meist wird er euch sogar eine entsprechende Unterlage empfehlen. Zu Sattelunterlagen bei Westernsätteln könnte ich euch einen Roman schreiben. Wichtig ist, dass die Unterlage Stöße absorbiert, gut zum Sattel und zum Pferd passt und nichts einengt. Pads mit Einsätzen oder „Luftlöchern“ können einen gut sitzenden Sattel „unpassend“ machen (Gefahr von Druckstellen). Ist der Traber sehr sensibel, kann ich Lammfell sehr empfehlen (med. gegerbt).

 

Westernsättel von JVG Saddle Innovations unter der Lupe

JVG Saddle Innovations bat mich, das innovative Sattelsystem unter die Lupe zu nehmen. Positiv hervorheben möchte ich bei den Westernsätteln von JVG die individuelle Anpassung und die Messung mit dem Sattelmeßsystem „Equiscan“. Durch die individuelle Anpassung kann der Westernsattel durch das Titanstahl-Kopfeisen und den verstellbaren Baum ein Leben lang genutzt und später auch auf ein anderes Pferd angepasst werden. So verspricht es der Hersteller.

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Bild: JVG Saddle Innovations

Die Weite der Bars lässt sich individuell regulieren, genau wie der Schwung und die Winkelung der Auflage in Längsrichtung. Das finde ich prima, häufig kann bei Sätteln ja nur das Kopfeisen verändert werden. Reiter sitzen bei diesem System nah am Pferd, ähnlich einem Dressursattel (gefühlt).

Das wäre für mich ein echter Entscheidungspunkt, da ich mich bei vielen Westernsätteln immer wie auf einem Thron gefühlt habe – und damit unwohl. Auch schweres Heben entfällt, der Westernsattel von JVG wiegt nur rund 8,5 Kilogramm.

Mein Continental-Westernsattel wog damals rund 15 Kilogramm, die Pullman-Sättel meiner Bekannten jeder um die 20 bis 25 Kilogramm. Da bedankt sich der Rücken.

Noch ein Pluspunkt: Die Fertigung der Westernsättel findet in Deutschland statt – deutsche Sattelmeister mit jahrelanger Berufserfahrung stellen jeden Sattel individuell her. Somit kommt auch keine Billigware aus Nahost aufs Pferd, sondern geprüfte Qualität. Das Leder für die Sättel wird laut Aussage des Herstellers pflanzlich gegerbt und ist damit praktisch schadstofffrei. DAS finde ich ja sensationell, gerade in Bezug auf Nachhaltigkeit und Ökologie.

Mehr Informationen findet ihr unter JVG Saddle Innovations

Würde ich mich noch einmal fürs Westernreiten entscheiden, ich würde den Westernsattel von JVG für den Traber testen wollen. Wenn ihr noch mehr zum Thema „Sattelanpassung beim Traber“ lesen wollt, klickt einfach hier entlang.

Reitet ihr auch mit Westernsattel oder konntet ihr das bereits testen? Ich reite seit Jahren immer mal wieder auf Westernpferden und freue mich in diesen Ställen über gut ausgebildete Pferde. Und Westernsättel, die richtig passen, sind wirklich bequem. Viele Traberreiter verzweifeln ja an der richtigen Passform bei ihrem Traber und kommen daher vom Westernsattel wieder ab. Ich hoffe, euch mit meinem Satteltipp einen Lösungsansatz mitzugeben – ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Auch wenn ein individueller Westernsattel vielleicht nicht die günstigste Variante ist – auf lange Sicht ist er es allemal! Spart beim Sattelkauf nicht am falschen Ende, egal, für was für einen Sattel ihr euch letzten Endes entscheidet!

Hier findet ihr heraus, ob euer Westernsattel passt oder ob Ausbesserungsbedarf besteht*:

Sattel Test von JVG Saddle Innovations

*ersetzt keine Sattelanalyse vor Ort

Interessante Links von anderen Pferdebloggern rund um das Thema Sattel

Pferdeflüsterei – Sattelkunde

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Stev

    Zugegeben ich habe nur bis zur Hälfte gelesen. Das reichte aber auch. Bis dahin nur allgemeingültige Hinweise. Nichts was auf die spezielle Anatomie von Trabern abzielt.

    Manche Ausdrucksweise deutet eher auf weniger Kenntnis hin. Kammer wird geschrieben, obwohl offenbar die Fork gemeint ist.

    Für mich ein Artikel aus der Kategorie „überflüssig“. Hilft nicht, braucht keiner, eher die Weitergabe von Halbwissen, am Ende Zeitverschwendung, wenn man auf der Suche nach echten Informationen bei diesem Artikel landet.

    1. Kuchenerbse

      Dann lesen wir das nächste Mal einfach mal bis zum Ende und sparen uns dadurch überflüssige Kommentare 🙂 Danke.
      PS: Was ist denn die spezielle Anatomie? Traber sind so verschieden und sind anatomisch sehr unterschiedlich. Verallgemeinern ist natürlich einfach…

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