Geradeaus: Der Nase nach…

Immer geradeaus, der Nase nach: Hört sich einfach an, ist es aber nicht. Ein Pferd gerade zu reiten ist für viele eine regelrechte Kunst. Doch warum ist geradeaus reiten so schwierig?

Ein Pferd kann erst balanciert geradeaus laufen, wenn es vorab gelernt hat, sich zu „biegen“. Pferde, und besonders Traber haben eine „schlechtere Seite“. Auf dieser schlechteren Seite versucht das Tier sich der Belastung in der Biegung zu entziehen, das Hinterbein tritt nicht unter und „trägt“ damit nicht. Damit wird die schräg gegenüberliegende Schulter belastet. Die Pferde gehen daher von Haus aus leicht schief, erst mit stetiger Längsbiegung auf beiden Seiten trainiert das Pferd, Last auf der Hinterhand zu tragen.

Fazit: Um geradeaus gehen zu können, müssen beide Hinterbeine des Pferdes gleichviel Last aufnehmen können.

Erst wenn das Pferd mit dem Reiter gelernt hat, in entsprechender Stellung auf gebogenen Linien zu laufen, beginnt das große Üben. Dann klappt auch das geradeaus reiten.

Empfehlenswerte Übungen sind im Blog (Traber in Balance) zu finden, weiterhin sind Übungen wie Schulter herein, Viereck verkleinern/vergrößern, Vorhandwendung oder das Longieren durch Stangengassen sinnvoll. Auch große Achten oder Zirkel verkleinern/vergrößern hilft.

Buchtipp: Grundkurs Sitz und Hilfen (Rüschlikon Verlag)
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