Sonderserie: Geschwindigkeitsrausch mal anders: Trabreiten

In dieser Sonderserie stelle ich in loser Folge Events oder Sportarten vor, die zum Trabrennen zählen. In kurzen Stichworten wird das jeweilige Ereignis vorgestellt. Heute möchte ich das Augenmerk auf das Trabreiten lenken.

In Frankreich fast alltäglich, hierzulande eher noch die Ausnahme: Das Trabreiten.

Trabreiten bedeutet nichts anderes als Trabrennen, nur wird geritten (Jockey) statt gefahren (Sulky).

Seit wann gibt es Trabreiten?

Trabreiten ansich gibt es schon lange, gerade in Frankreich und Belgien ist diese Art von Rennen sehr populär. In Deutschland wurde Trabreiten erst in den 90ern entdeckt. Mittlerweile hat sich das Trabreiten weiter entwickelt, die Pferde tragen spezielle Rennsättel und die Reiter sitzen auch nicht mehr aufrecht im Sattel, sondern vorn übergebeugt. Die Pferde sind beim Trabreiten nicht langsamer als vor dem Sulky, sie erreichen auch Geschwindigkeiten von über 55 km/h.

Wo findet Trabreiten statt?

Mittlerweile auf vielen Trabrennbahnen wie bspw. Gelsenkirchen, Hamburg oder auch in Berlin. In den Ausschreibungen wird das Trabreiten mit „R“ abgekürzt.

Wer darf Trabreiten?

Zum Trabreiten in Deutschland werden u. a. die folgende Dinge benötigt:

  • Fahrer-Lizenz (Berufsfahrer oder Amateur) oder DRA – Gr. Reitabzeichen (ab bronze)
  • Kenntnisse der Trabrennordnung (TRO)
  • Ärztliches Attest über Tauglichkeit
  • Renndress (Farben; Antrag beim HVT)
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Entsprechende Haftpflichtversicherung
  • Qualifikation des Pferdes

Wo finde ich mehr Informationen?

Informationen über das Trabreiten findet man beispielsweise unter Trabreiten* oder dem HVT**.

Weitere Quellen:

  • Trabrennbahn Hamburg
  • Pferderennen-international
  • HVT
  • Mein Trabrennsport

 

*Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten (mehr dazu im Impressum)
**HVT: Hauptverband für Traberzucht e.V.

 

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